Die Zeit vergeht

Hey!

 

Nach gründlicher Prüfung sind wir uns jetzt tatsächlich sicher, dass wir schon über 7 Wochen hier sind!

Unglaublich...

Gerade die letzten Wochen vergingen im wie im Flug. Und wer sich jetzt fragt, was wir denn den ganzen Tag so machen, weil wir ja immer noch nicht unterrichten und ja anscheinend so viel Zeit haben, da wir kaum an der Schule sind und unsere Vorgesetzten so locker sind und man ja sonst auch nicht viel tun muss... also dem kann man sagen: wir machen schon irgendwie was...

 

Typischer Tagesablauf eines beliebigen Tages letzter oder vorletzter Woche:

 

6:30

Christian muss aufstehen, weil der Arme die ersten beiden Unterrichtsstunden an seiner Seminary School geben muss.

9:00

Tobis Wecker klingelt, erregt jedoch keine nennenswerte Aufmerksamkeit.

ca. 10:00

Ich stehe langsam auf, setzte mich erstmal an den Tisch und frühstücke, anschließend aufs Sofa und diverse Dinge tun (meist am Netbook).

ca. 11:00

Tobis Wecker hat inzwischen ca. 7 mal geklingelt, doch Tobi steht erst so gegen

12:00 Uhr

auf, frühstückt, wir lassen uns Zeit, bereiten ein paar Dinge, die wir für die Schule brauchen vor und fahren gegen

13:00 Uhr

mit dem Fahrrad zur Schule. Ganzschön heiß... Wir nehmen uns vor, morgen mal etwas früher in die Schule zu fahren. Unser Headmaster ist kurz davor Vater zu werden und hat somit andere Sorgen, als uns in der Schule zu beaufsichtigen.

13:30

Wir haben Joseph im Lehrerzimmer abgeholt, welcher dort gerade am Computer saß und Musik angehört hat. Außer ihm ist niemand dort. In der ganzen Schule haben vielleicht zwei Klassen gerade Unterricht.

Wir gehen in unser „Arbeitszimmer“ der Raum des Secondary Masters und schließen ein paar der kaputten PCs an. Manche können wir reparieren (in der Regel das Betriebssystem installieren), andere nicht, da sie z.B. keine Festplatte haben.

14:30

Mittagessen im Lehrerzimmer: Wali au Ugali na Maharague na Mboga Zamajani

Lecker gell :)

Wir unterhalten uns mit einem Lehrerkollegen, der auch gerade isst, über Politik, Geographie und Dies und Das. Verdauen ein wenig.

15:30

Wir arbeiten weiter, schaffen vllt. noch zwei PCs. Während bei einem Windows installiert wird, duellieren wir uns an einem anderen in Pinball.

17:00

Heimweg, an jeder Ecke Kinder, die uns mit großen Augen angucken. Unterwegs kaufen wir ca. 30 der leckeren kleinen Bananen, die wir kiloweise verschlingen.

17:15

Christian ist schon eine ganze Weile zu Hause, hat sich zum Mittagessen Chipsy Mayai (Pommes mit Ei) gemacht und liegt jetzt Vokabeln lernend auf der Couch.

Wir spielen eine halbe Runde Joker und beschließen, was zu Abend zu essen. Joseph kommt zwischendurch vorbei und man unterhält sich ein wenig.

18:30

Wir brauchen außerdem Wasser und gehen deshalb zu dritt um den Block, um Kleinigkeiten einzukaufen.

19:00

Es wird dunkel. Wir kochen das erste mal unser eigenes Mboga: Eine Art Spinat, ganz klein geschnitten in einer Pfanne zusammen mit Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten. Dazu Wali (Reis) und kein Ugali (Maisbrei). Unser anspruchvollstes Gericht bisher.

20:00

Wir genießen das überraschenderweise gelungene Essen und berichten unser Nachbarin stolz davon.

21:00

Die Runde Joker wird zu Ende gespielt und anschließend auf Christians Labtop ein Film geguckt.

23:00

Der Internetstick wird herumgereicht, um vor dem Schlafengehen noch mal Mails zu checken.

23:30

Christian und ich verabschieden uns langsam in Richtung Bett. Tobis Nacht fängt erst an...

irgendwann zwischen 3:00 und 7:00

Tobi geht tatsächlich auch noch ins Bett, nachdem er sich stundenlang an Mails, Berichten und Skype probiert hat.

Naja, wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich mir den Tag ein wenig zusammengebastelt ;)

Dafür sollte man jetzt jedoch einen relativ typischen Tagesverlauf unserer bescheidenen Arbeit kennen.

 

In den letzten Tagen haben sich allerdings auch immer wieder andere Dinge ereignet, die unseren Alltag erfreulicherweise etwas bunter werden ließen und dafür sorgten, dass unsere Digicams auch mal wieder ran durften.

Der Friseur

 

Christian und ich waren uns einig, dass unsere Haarpracht zwar schön anzusehen ist, jedoch in der heißen Sonne hier auf Dauer nicht länger tragbar sei. Ein Friseur musste her. Diese gibt es hier auch in Unmengen, an jeder Ecke ein „Hair Dresser“ in einem netten bunt bemalten Laden. So richtig Vertrauen hatten wir dann jedoch doch nicht, weil diese Friseure bei Männern einmal mit dem Rasierer rüberfahren und bei Frauen in der Regel nur die Perücken ankleben. Da ich Christian zu einer solchen nicht überreden konnte und wir zudem ein eigenes kleines Frisierset dabei hatten, entschieden wir uns, dass wir das selbst wohl bestimmt genau so gut können!

 

Wir holten uns also den Spiegel aus dem Bad und richteten uns im Wohnzimmer einen kleinen Salon ein. Tobi schnappte sich die Schere und ging als erstes auf mich los. Als ich mich dann in seiner Gewalt befand traute ich mich nurnoch kleinlaut eventuell wichtige Tipps zu äußern, da Tobi schließlich zugab, seinem kleinen Bruder doch erst einmal mit einer Schere die Haare geschnitten zu haben.

 

Letzten Endes waren beide Ohren noch dran und auch ansonsten waren alle Beteiligten mit dem Resultat sehr zufrieden.

 

Bei Christian war der Prozess nicht ganz so kompliziert: der mitgebrachte Rasierer stutzte seiner Haare dank Aufsatz auf genau 18,00 mm

Das Regal

 

Unsere Wohnung ist inzwischen gut eingerichtet und sehr bewohnbar. Eine Sache fehlt allerdings immernoch. In meinem Schlafzimmer ist nach wie vor kein Mobiliar enthalten, das meine Klamotten oder diverse andere Dinge aufnehmen könnte. Eine Lösung musste nun also her.

 

Ein mit besonderer Muse gesegneter Tag sorgte für weitführende Experimente, in deren Verlauf mehr als eine Flasche zu bruch ging und deren Ergebniss aus Schnur, 2 Kästen Wasser und 2 Stühlen bestand. Diese Modellhängebrücke ist nun mein Regal und hält sich seitdem recht wacker.

Die Graduation

 

Die Schüüler der Mbalizi High School, der größten Schule hier in Mbalizi verabschiedete ihre Form 4, also die 11ten Klassen. Der Headmaster Mister Mwampoma (der gleichzeitig unser Nachbar ist) lud uns natürlich ein, da wir Weiße auf solchen Festen das Salz in der Suppe sind. Wir kamen also mit kleiner Verspätung an (ich durfte hin fahren O.o) und setzten uns „unauffällig“ mitten in den Pulk. Die Feier fand in einer riesigen Halle statt, in der etwa 1000 Leute versammelt waren.

 

Es gab eine Bühne auf der sich ein langer Tisch mit den Ehrengästen, sprich anderen Schulleitern befand. Der Raum wurde mit Lautsprechern beschallt, die in Deutschland höchstens auf einem Rockkonzert Verwendung fänden. Und manche Gäste saßen direkt davor...

 

Ein Moderator führte durch das Programm, welches aus Begrüßung der Gäste, Reden des Direktors, und eines Bankmanagers (Fragt mich nicht warum, aber er sprach davon, dass es seliger ist zu geben als zu nehmen :D ), Chorgesängen und Tänzen bestandt. Besonders gut hat uns gefallen wie der Moderator bei jeder kleinen Musikeinlage alleine auf der Bühne locker getanzt hat. Leider haben wir von seinen ielen Witzten nur die wenigen verstanden, die uns von Gracianna (einer Nichte von Mwampoma, die uns auch ab und zu besucht hat – inzwischen ist sie weg, um in Dar zu studieren) übersetzt und erklärt wurden.

 

Wir hatten schon gehofft wir würden drum herum kommen, aber schließlich wurden wir doch noch auf die Bühne gerufen und von Mwampoma den Gästen vorgestellt. Inzwischen Routine für uns ;)

 

Nach dem offiziellen Programm verteilten sich die Leute dann aufs Schulgelände und die Familien breiteten sich auf Decken auf den Wiesen aus. Bei diesem Picknick wurden den graduierten Schülern dann auch ihre Geschenke gegeben und der Kuchen angeschnitten. Wir wurden geradezu gezwungen Fotos zu machen.

Die Hochzeit

 

Eines schönen Tages überraschte uns Joseph mit der Nachricht, dass wir am nächsten Tag nicht in der Schule zu erscheinen hätten, sondern auf einer (christlichen) Hochzeit eingeladen seien. Der Schulbuzzer (sowas wie ein Buchhalter), namentlich Mr. Sangu, heiratet wieder, nachdem seine erste Frau schon vor einigerzeit gestorben war. In der Kirche mussten wir nicht erscheinen, worüber wir aufgrund unseres Schlafmangels doch recht froh waren. Auf der anschließenden Feier durften wir jedoch nicht fehlen.

 

Im Innenhof des Hauses von Mister Sangu hatten sich etwa 150 Nachbarn, Verwandte und Bekannte versammelt. Dazu ein Chor, eine repräsentative Nonne und natürlich das frisch gebackene Ehepaar. Wir bekamen Plätze ganz vorne am Rand, netterweise direkt neben dem Lautsprecher, der wie bei jeder afrikanischen Veranstaltung nur einen Sinn hat, wenn er auch voll aufgedreht ist.

 

Zuerst wurden die Geschenke der Gäste überreicht. Diese wurden dazu in Sinneinheiten nach vorne gerufen. Z.B. die Verwandten der Frau, des Mannes, oder auch die Kollegen von der Wenda High School. Also wir. Praktischerweise hatten wir dann auch ein Geschenk mitgenommen, das wir überreichen konnten. Worin wir allerdings nicht mit den anderen Gästen mithalten konnten und zwar wirklich allen anderen Gästen, war die Eleganz und Freude mit der sie zur Musik nach vorne getanzt sind. Selbst eine ehrwürdige Oma, die einen großen Plastikeimer schenkte, tat dies mit tänzelnden Schritten und immer im Takt. Überhaupt wurde sich auf der gesamten Hochzeit fast nur tanzend fortbewegt, was uns wahnsinnig begeisterte. Aus diesem Grund habe ich diesmal auch ein besonderes Schmankerl für Euch: Ein kleines Video, das hoffentlich einen Teil der tollen Stimmung rüberbringen kann.

 

Im Laufe der Zeremonie, die das Ehepaar auf zwei – man kann sie nicht anders nennen – Prinzessinnentröhnchen verbrachten, gab es Momente die für große Belustigung sorgten:

Wie Joseph uns im Nachhinein erklärte handelte es sich um einen Scherz, der zwischen Angehörigen verschiedener Stämme Brauch ist, als unser Headmaster ein Bettlaken auspackte und es dem Hochzeitspaar um die Köpfe wickelte. Dasselbe geschah dann noch ein weiteres mal und immer wieder hielten Angehörige kleine Reden, die stets für Erheiterung sorgten.

 

Leider reichte unser Swahili noch nicht aus, um wirklich der Zeremonie folgen zu können. Als das Essen dann bereit stand brauchten wir allerdings keinen Übersetzer, unsere Mägen verstanden schnell :)

Hochzeitsvideo
P1000974.avi
Video Datei 4.4 MB

Der Unfall

 

Die große Straße, die durch Mbalizi führt ist sorgsam asphaltiert und sorgt so dafür, dass die Fahrzeuge die vorgeschrieben 30 km/h nicht einhalten sondern meist eher mit 80 bis 100 km/h durchpreschen. An den Fußgängern und Fahrradfahrern düsen sie manchmal mit nur einem Meter Abstand vorbei...

 

An dem Verkehrsunfall, den wir uns sicher waren irgendwann noch miterleben zu müssen, waren wir Gott sei Dank nicht selbst beteiligt und auch keine Fußgänger oder Fahrradfahrer, die ehrlich gesagt keine Chance hätten.

 

Beteiligt waren ein 80 bis 90km/h schneller Truck der zum Überholen ansetzte und ein ca. 20 km/h schneller Pickup, der gerade rechts abbiegen wollte. Durch den großen Geschwindigkeitsunterschied schaffte man es nicht einen Zusammenstoß zu vermeiden und der Truck raste mit voller Wucht in die Rechte Hinterpartie des Pickups.

 

Im Pickup saßen – und deswegen erfuhren wir von dem Unfall so schnell – Joseph und Onesmo, die beiden Neffen unseres Direktors, die gerade dabei waren, Dinge von der Hochzeitsfeier zu transportieren. Glücklicherweise erlitten beide nur einen Schock und wurden nicht einmal von den umherfliegenden Glassplittern getroffen.

Der Fahrer des Trucks war wohl schon seit 2 Tagen unterwegs und hatte zu Beginn seiner Reise sogar schon einen Unfall gebaut. Er meinte seinen Job sei er los, wenn er zurückkomme...

Trotzdem war er eindeutig der Schuldige, da er viel zu schnell war und nicht hätte überholen dürfen. Deshalb verstehen wir auch nicht ganz, was während der stundenlangen Verhandlung auf dem Polizeiprääsidium vorgefallen sein muss, dass entschieden wurde die 10 Mio Tsh kosten zu teilen. (Ca. 5000€)

 

Besonders interessant ist, dass Joseph ein paar Tage vorher mit Tobi über Träume und deren Macht gesprochen hatte und dabei durchscheinen ließ, dass er tatsächlich ein wenig daran glaubt, dass Träume die Zukunft vorraussagen konnte. Außerdem erzählte er an diesem Tag, dass er geträumt hätte, wie er einen schlimmen Unfall hat...

Der Gottesdienst

 

Da wir bisher noch nie einen kompletten „normalen“ Gottesdienst miterlebt hatten und auch bei der Hochzeit nicht in der Kirche waren beschlossen Tobi und ich dies nachzuholen. Auch wenn das in diesem Falle bedeutete Sonntags um 6 Uhr aufzustehen...

 

Es gibt hier jeden Sonntag mehrere Gottesdienste, da die Kirche nur begrenzt Platz bietet und unsere Nachbarin, die uns den Weg zeigen wollte ging nun mal in den frühsten, um 7 Uhr.

 

Der Gottesdienst unterschied sich von der Lithurgie nicht nennenswert von dem deutschen, außer vielleicht, dass ein typisch afrikanischer Chor alle Lieder begleitete. Wir saßen fast ganz hinten und wollten mehr die Beobachterrolle einnehmen, was spätestens, als wir - wie alle - nach vorne gingen, um Geld zu spenden, nicht mehr möglich war, da wir mal wieder alle Augen auf uns ruhen spürten und nicht umgekehrt.

 

Ok, zwei andere Unterschiede waren doch noch markant: Die Kirche war gestopft voll, selbst in der Tür standen standen noch Menschen. Außerdem war die Gemeinde während des Gottesdienstes zwar für afrikanische Verhältnisse ruhig, jedoch nicht im Vergleich zu einer deutschen.

Ansonsten gibt es nicht viel zu erzählen, vielleicht werde ich ein ander mal mehr über Religion schreiben.

Das Fußballspiel

 

Am gleichen Tag wie der Gottesdienst war dann auch ein Fußballspiel, bei dem das Team der Wenda High School gegen ein Pepsi Team im Viertelfinale eines lokalen Turniers auflief. Das Spiel war etwas außerhalb und so fuhren wir mit Joseph im Dalla dorthin.

 

Der Platz war nicht der schlechteste, den wir hier bereits gesehen haben, aber natürlich weit von europäischen Verhältnissen entfernt. Tobi hat sich sehr gefreut, dass dieses offizielle Spiel mit dem Ball gespielt wurde, den er aus Deutschland mitgebracht und der Wenda als Gastgeschenk überreicht hatte. Er schoss also reichlich Fotos, wie der schwarz-rot-goldene Ball mit „Deutschland“ Aufschrift in hohen Bögen, von den Blicken der Spieler verfolgt durch die Luft flog.

 

Das Spiel selbst war ungemein spannend, denn auch wenn wir nach dem ersten Angriff sofort in Führung gingen, verhinderte ein seltsam einseitiger Schiedsrichter einen Sieg unseres Teams, das nach einem hart umkämpften 2:2 bis zur Halbzeit, in der zweiten Hälfte keine Power mehr hatten und 3:2 verloren. Der Schiri hat jetzt bestimmt ein paar Kästen Pepsi zu Hause stehen...

 

Dafür sorgte eine andere Angelegenheit für Aufruhr. Ein Begleiter des Gegnerischen Teams hatte sich hinter unserem Tor postiert und anscheinend böse Verwünschungen gegen das Team ausgesprochen – jedenfalls wurde unser Torwart sehr sauer und deutlich. Der Schiedsrichter hohlte ihn dann zwar wieder aufs Spielfeld zurück, jedoch hatten dadurch die Fans der Manschaften eine Gelegenheit ihr Agressinspotential auszuleben. Eine Massenschlägerei lag in der Luft, doch bevor es richtig rund ging sorgten diplomatisch Veranlagte dafür, dass die Ärmel wieder runtergekrempelt werden konnten.

 

Wir sind uns immer noch nicht ganz sicher, wer jetzt alles in dem Team unserer Schule mitgespielt hatte. Zwar meinte jemand, es seien nur die Schüler der Form 6, jedoch wissen wir z.B. dass der Torwart (der Bartez genannt wird) ein Arbeiter ist. Jedenfalls ist es Wahnsinn, wie die Jungs hier spielen, auf dem knallharten Boden mit vollem Körpereinsatz und voller Motivation.

Die Radtour

 

Achtung Aktuell: Gestern erst erlebt und schon hier zu lesen :)

Der Wunsch die Gegend unmittelbar um unser Haus und Dorf ein wenig besser kennen zu lernen sorgte dafür, dass Christian und ich grob eine Richtung aussuchten und loszogen die Fremde zu erkunden. Natürlich mit unseren chicen Fahrrädern :). Von dieser Tour und einer kleinen anderen die ich alleine fuhr, habe ich einige schöne Bilder, die noch mehr Seiten unseres Heimatortes zeigen.

 

 

 

Jaa, so vergingen und vergehen die Wochen und wir finden uns immer mehr ins Leben hier ein. Für mich ist es immernoch schwer vorstellbar, wie sich ein ganzes Jahr in der Fremde anfühlen wird. Doch da wir auf die Zeit, die wir schon hinter uns haben, stets mit Erstaunen ob ihrer Kurzlebigkeit schauen, wird es wohl dann genau so sein.

 

Von daher machen wir uns nicht viele Sorgen, sondern genießen es sehr, in die Tage hineinzuleben, wenig zu planen und trotzdem so viel Neues und Interessantes zu erleben, auch wenn natürlich immer wieder die Sehnsucht nach Vertrautem spürbar ist.

 

Machts gut, ihr alle da draußen, ich hoffe ich schaffe es ein paar schöne Bilder zu den jeweiligen Ereignissen hochzuladen.

 

Pascal

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Kommentare: 3
  • #1

    Ursula (alias: Mama) (Mittwoch, 13 Oktober 2010 15:23)

    Hi Großer!

    Musste ein paar mal frei herauslachen - Du schreibst phantastisch!

    Bin erleichtert, dass Du Dein Haarschneide-Trauma von damals überwunden hast - die Narbe ist hoffentlich verheilt...?! :-)

    Beim Fußballspiel wäre ich zu gerne dabei gewesen, dann hätte ich mich hinter das andere Tor gestellt!

    Werde in Zukunft nun auch nur noch Geschenke von Tanzenden entgegennehmen, vor allem wenn es große Eimer sind.

    Wir hören ja bald voneinander! Take care!!!

    U

  • #2

    Albrecht (Sonntag, 17 Oktober 2010 14:00)

    Hallo Pascal,

    es ist ein Hochgenuß, Deine Ausführungen zu lesen. Habe mich köstlich amüsiert u. ausserdem ist Deine Vorort-Beschreibung sehr interessant! Falls ich mich recht erinnere, hattest Du vor, Physik zu studieren, ich kann nur hoffen, dass Du Dir das nochmal überlegst!!! Auch wenn der Bau des Regals u. die sicherlich zugehörige Kräfteberechnung eine physikalische Meisterleistung anmutet, ginge an Dir ein wirklich toller Autor oder Journalist verloren!!!

    Wünsche Dir weiterhin tolle Erlebnisse u. verfolge stets mit Interesse Deine Berichte!


    Schöne Grüsse

    Albrecht

  • #3

    Petra (Dienstag, 19 Oktober 2010 11:09)

    Hallo Pascal,
    ich habe mit viel Spaß mal Deine Homepage und den Blog hier durchstöbert. Es macht wirklich Spaß Deine Berichte zu lesen und ein wenig neidisch bin ich auch.
    Ich schaue jetzt öfter mal vorbei :-)
    Christian hat mir den Link geschickt. Viele Grüße aus Hohenweiden - Du erinnerst Dich? ;-)
    Petra